- 2009 Für eine bessere Welt (Roland Schimmelpfennig)

- 2008 Wunderbare Welt Dissozia (Anthony Neilson), Tryout

- 2007 Auf der Greifswalder Straße (Roland Schimmelpfennig), Liebeserklärung an eine Stadt

- 2006 Lysistrata (frei nach Aristophanes), Lustspiel
- 2005 Das Haus meines Lebens, Familiendrama

- 2004 Mülltonnen Ali, Jugendtheaterstück
- 2003 Frosch im Glück
- 2002 Zirkus Timbuluktum, Zirkusprojekt

- 2002 Die Mausefalle, Krimiklassiker von Agatha Christie
- 2001 Ginkgo – Biloba, Sondergastspiel
- 2000 Die Kaiserin von NAPAJ, Jugendtheaterstück
- 1999 Ja – Nein – Jein, Jugendtheaterstück
- 1998 Burg Wolkenstein, Mittelalterstück
- 1997 Traumblüten, eine Traumgeschichte

- 1996 Die goldene Gans, Märchen für Jung und Alt
- 1995 Der Eierdieb, Ostermärchen
- 1995 Die Farbentrolle, Märchen für Kinder
- 1995 Bennos Ballonfahrt, eine Reise um die Welt in 90 min.
- 1994 Buratino, Musical
- 1993 Schneewittchen, Märchenspiel
Stückbeschreibung:
„FÜR EINE BESSERE WELT“
(Autor: Roland Schimmelpfennig/ Aufführungsrechte beim S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main)
Regie: Birger Markuse
Bühne: André Thiemig
Musik : Mojo Fit
Wir kommen aus einer Welt, die es vielleicht nicht mehr gibt. Wir lebten wie auf einer Insel.
Wir kommen aus einer untergehenden Kultur. Aus einer untergehenden Zivilisation; vielleicht. Nein, sicher.
Wir kommen aus einer alten Welt, und die Zivilisation, für die wir hier sind, existiert vielleicht schon gar nicht mehr.
Die Inszenierung
„Für eine bessere Welt“ wurde vom Ensemble „theaterinmitte“ nach der Vorlage des Autors Roland Schimmelpfennig entwickelt und durch Regisseur Birger Markuse in einer Baukasten-Landschaft des Bühnenbildners André Thiemig in Szene gesetzt. Die Live-Musik der Berliner Band „Mojo Fit“ entstand während der Probenarbeit und ist untrennbarer Bestandteil der Inszenierung.
Das Stück
Der Schauplatz – ein Dschungel.
Wir erleben eine Gruppe von Männern und Frauen, die als Soldaten in einen endlosen Krieg verwickelt sind. Es fehlen Wasser, Nahrung, Munition und eindeutige Gegner.
Die Fronten sind unklar, die Umgebung ist unkontrollierbar, der Feind ist vielleicht eine außerirdische Lebensform, vielleicht ist er aber auch nur im eigenen Kopf.
Die Vergangenheit der Kämpfer, ihre Sehnsüchte und Motive verblassen im Alltag des Krieges.
Weil sie nichts mehr über den Grund oder die Konsequenz ihres Einsatzes wissen, schaffen sie sich selbst eine Rechtfertigung.
Die Frage nach ‘Warum’ und ‘Wofür’ stellt sich schon lange nicht mehr…
Roland Schimmelpfennig zeichnet ein surreales Spiel mit der Unsicherheit und Überforderung von entwurzelten Menschen in einer fremden Extrem-Situation. Das Chaos des Kriegsalltags spiegelt sich in Verschiebungen von Zeit, Raum und Geschlecht. Im „Dschungel“ gedeihen Anarchie und Angst, und sind nur noch schwer zu beherrschen…
Als Konstante bleibt der Krieg. Für eine bessere Welt?
Aufführungen:
PREMIERE – 4. November 2009 – 20.00 Uhr
weitere Aufführungen 5.-7.11. / 10.-14.11. / 17.-20.11.09
jeweils 20.00 Uhr

Stückbeschreibung:
Das „theaterinmitte“ präsentiert sich mit dem zeitlosen Werk
“Wunderbare Welt Dissozia” von A. Neilson
& zielt auf Psyche und Herz der Zuschauer.
Was passiert wenn eine Stunde einfach vom Erdboden verschwindet?
Wir begleiten eine junge Frau auf der Suche nach ihrer verlorenen Zeit.
Das Land, das sie durchreist: Dissozia. Die Wunderbare Welt. Doch was steckt hinter der Fassade einer Wunderbaren Welt?
Ein Spiel zwischen den Realitäten.
Geräuschvoll präsentiert sich ein bunter Reigen vorwitziger Gestalten. Ein bunter Ort voller Paradoxie und Skurrilitäten.
„theaterinmitte“ setzt zum Rundumschlag an.
Premiere: 11. Juni 2008 – 20.00 Uhr weitere Vorstellungen: 12. – 19. Juni 2008 und 23. – 25. Juni 2008 jeweils 20.00 Uhr

Stückbeschreibung:
Ein 24 Stunden Protokoll.
»Ich bin hier um dich zu warnen, Rudolf. Nimm dich in acht vor dem langen Mädchen. Nimm dich in acht …..«
Mit einer Prophezeiung beginnt Roland Schimmelpfennigs neues Theaterstück.
Momente aus dem Leben – Großstadt Berlin.
Kassiererinnen eines Supermarktes, Rumänen, Bille, Hans, der Kioskbesitzer:
Ein Bündel von Menschen und Geschichten – Episoden ebenso alltäglich wie besonders, zusammengeführt in albtraumhaftem Puzzle, aus dem es kein Entkommen gibt.
Fesselnde 120 Theaterminuten in denen der Zuschauer durch packende Bilder, sensibel eingesetzter Life-Musik & multimedialer Mittel in die „Greifswalder Straße“ „entführt“ wird.
Das Stück „Auf der Greifwalder Straße“ wurde vom Ensemble nach der Vorlage des Autors R. Schimmelpfennig entwickelt. Die Musik entstand experimentell während der Probenarbeit und ist somit untrennbarer Bestandteil der Inszenierung
Aufführungen : PREMIERE – 5. September
weitere Aufführungen 6. – 8. September & 21., 23. und 24. September 2007


Stückbeschreibung:
Weder gewinnen noch verlieren soll man einen Krieg. Beenden muss man ihn.“
Oft ist das leichter gesagt als getan. Doch die junge Athenerin Lysistrata beschließt, eben das zu versuchen. Denn in Griechenland tobt zu dieser Zeit ein grausamer Krieg zwischen Athen und Sparta – geführt von Männern.
Sie beschließt die Frauen Griechenlands zusammenzurufen, um mit den
„Waffen einer Frau“ jenen Krieg zu beenden.
Aber wer wird am Ende mehr Stärke beweisen?
Das theaterinmitte hat dieses Spektakel frei nach Aristophanes, als Komödie mit ernstem Hintergrund umgesetzt.
Den Zuschauer erwartet ein musikalisches, aufregendes und mit Hingabe inszeniertes Theaterstück vom Ensemble theaterinmitte.
Die Musik entstand experimentell während der Probenarbeit und ist somit untrennbarer Bestandteil der Inszenierung.
